Der Milliardenverlust der UBS in den Medien. Meinungen und Interpretationen von Hans Geiger
Die UBS hat in London im Investment Banking rund zwei Milliarden US$ im Handel verloren. Die Fachwelt und das Publikum sind schockiert. Was ist passiert, wer hat versagt, was ist überhaupt Investment Banking, und wer arbeitet in diesem Bereich.
Hören und sehen Sie dazu meine Überlegungen:
In 10vor10 am 15. September 2011: 10vor10 vom 15. September 2011
In Cash TV am 15. September 2011: Cash TV vom 15. September 2011
Auf Radio DRS 1 am 16. September: DRS 1 vom 16. September 2011
Presentation on risk in the context of economically motivated crime. Individuals intend security and gain. In Swiss private banking this has become difficult.
Paper presented at the 29th Cambridge International Symposium on Economic Crime onSeptember 5, 2011. EconomicCrimeSymposium_2011
Halbierung der Vermögenssteuern im Kanton Zürich. Ich habe keine Falschinformationen verbreitet.
Fabian Molina von den JUSOs wirft mir vor, ich hätte in einem Artikel in der SVP-Zeitung “Zürcher Bote” Falschinformationen verbreitet. Das ist falsch. Richtig ist:
- Zur Weglasssung von Genf und Basel: Ich erwähne im Artikel vier Mal, dass es mir um einen Vergleich mit den Nachbarkantonen geht, denn ich sage, dass Zürich vor allem bei Vermögen über 10 Mio CHF Steuerpflichtige an Nachbarkantone verliere. Da Genf und Basel keine Nachbarkantone sind, habe ich die 2 Kurven bewusst weggelassen. Sie ersehen das an meiner Anweisung an die Redaktion am Schluss des Artikels. Ich behauptete aber nie, die Vermögenssteuern seien in Zürich die ungünstigsten in der Schweiz.
- Falsche Quellenagabe: Sie ersehen aus meinem Manuskript, dass ich als Quelle ausdrücklich Basel Economics und den Steuerbelastungsmonitor 2007 erwähnt habe. Das ging bei der Redaktion oder in der Druckerei verloren, was ich bedaure. Diesen Fehler muss ich aber persönlich nicht vertreten. Ich habe mich noch nie mit fremden Federn geschmückt.
Gesamthaft enthält mein Artikel keine „Falschinformation“, aber eine bedauerliche Lücke.
Manuskript Vermögenssteuern
Die Schweizer Nationalbank SNB kann nicht unbeschränkt intervenieren, fremde Währungen kaufen. Auch wenn Experten das Gegenteil behaupten.
Lesen Sie den Leserbrief in der Finanz und Wirtschaft vom 10. August 2011.
FuW_UnbeschränkteIntervention
Das Bundesgericht fällte einen fatalen Fehlentscheid. Es glaubte, die Anordnung der Herausgabe amerikanischer Kundendaten der UBS durch die FINMA sei nötig gewesen, um gravierende Konsequenzen für die Schweiz abzuwenden. Das ist falsch. Es ging damals nur darum, “den Arsch der Verwaltungsräte der UBS zu retten”.
Lesen Sie meinen Beitrag in der Weltwoche vom 21. Juli 2011: Unsinn aus Lausanne
Die Finanzkrise ist eine Schuldenkrise, und deshalb so hartnäckig. Der Schweiz geht es gut, darum ist der Franken stark. Schauen Sie Talk Täglich vom 13. Juli 2011
Der starke Schweizerfranken hat viele Gewinner
Exportwirtschaft und Tourismus leiden unter dem starken Franken, der in Vergleich zum Euro und zum US$ auf Rekordhöhe steht. Es gibt in der Schweiz aber auch viele Gewinner. Hans Geiger hat in der Sendung “10vor10″ am 20. Juni 2011 dîe Gewinner näher betrachtet.
Schauen Sie den Beitrag auf: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=8e799a6c-23c0-4982-898b-c9a7b3380749
Die Alchemie des billigen Geldes. Die Notenbanken drucken Notengeld in Mengen, wie wenn das Gelddrucken morgen verboten würde.
Die moderne Unart, dass Notenbanken massenhaft Noten drucken und das Geld in Staatsanleihen investieren, ist nicht neu. Goethe hat schon im 1832 veröffentlichten epischen Gedicht “Faust – Der Tragödie zweiter Teil” beschrieben, wie sich der Alchemist Dr. Faustus vom Versuch, aus wertlosem Metall wertvolles Gold zu erzeugen, ab und dem erfolgreichen Projekt der Umwandlung von wertlosem Papier in wertvolles Geld zugewandt hat.
Kommt die äusserst erfolgreiche Periode der Magie des Notengeldes gelegentlich zu einem Ende? Lesen Sie die Kolumne in der Schweizer Bank Nr. 7 vom Juli 2011.
DrFaustus2011001
Zur Corporate Governance der Zürcher Kantonalbank ZKB
Mitte Juni 2011 hat sich im Zusammenhang mit einem Schreiben der Finanzmarktaufsichtsbehörde FINMA in den Medien eine Diskussion über die Corporate Governance der Zürcher Kantonalbank entfacht. Eine intensiv erörterte Frage dreht sich um die Funktion des vollamtlichen, dreiköpfigen Präsidiums. Das Thema ist nicht neu. Es wurde beispielsweise im Frühling 2002 diskutiert. Damals haben Prof. Rudolf Volkart und ich zu einer Reihe von Fragen zur Corporate Governance Stellung genommen. Die damaligen Aussagen sind teilweise nicht mehr zutreffend, da das Gesetz über die ZKB seither revidiert wurde. Trotzdem dürften heute einige Aspekte unseres Gutachtens von Interesse sein.
Lesen Sie das Gutachten unter GUTACHTEN_ZKB
Konrad Hummler, Anlagekommentare 1990 – 2010
Konrad Hummler, geschäftsführender Teilhaber der Privatbank Wegelin & Co, schreibt alle sechs bis acht Wochen einen Anlagekommentar, der heute in über 100’000 Exemplaren erscheint. Seine Anlagekommentare haben Kultstatus. Jetzt ist eine Auswahl der pointierten Meinungen jenseits der politischen Korrektheit in Buchform erschienen. Für liberale Geister und Freunde schartsinniger Auseinandersetzungen ist die Lektüre ein Muss, für Etatisten und Anhänger von “human design” müsste das Gleiche gelten. Lesen Sie meine Buchbesprechung aus der NZZ am Sonntag (Literaturbeilage) vom 29. Mai 2011: Konrad Hummler
Die aktuellen Kommentare finden Sie unter http://www.wegelin-anlagekommentar.ch/home/aktuell.asp.