Vertrauen ist die Grundlage des Bankgeschäftes – Handlungsbedarf für Banker

geschrieben am 21. Februar 2012 in der Kategorie Uncategorized

Lesen Sie meine Kolumne in der Schweizer Bank vom März 2012

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Affäre Hildebrand: zum Kommentar von Markus Spillmann in der NZZ vom 14./15. Januar 2012

geschrieben am 15. Januar 2012 in der Kategorie Uncategorized

Die Selbstgerechtigkeit des Kommentators

Zum NZZ-Leitartikel vom 14./15. Januar 2012: Die Stunde der Selbstgerechten (Markus Spillmann)

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/kommentar_hildebrand_1.14318012.html

Für Journalisten gibt es handwerkliche Regeln. Eine lautet: Auch in Kommentaren trennt man Tatsachen und Meinungen formal voneinander. Eine andere heisst: Aussagen sind durch Tatsachen zu stützen. Markus Spillmann kritisiert in seinem Leitartikel das ethische und handwerkliche Ungenügen anderer Journalisten. Sein eigener Artikel ist jedoch diesbezüglich nicht sonderlich geglückt. Er schreibt von „zum falschen Zeitpunkt eine E-Mail zu viel.“ Tatsache: Es war im richtigen Zeitpunkt eine E-Mail zu wenig. Die Mail des Kundenberaters, welche zeigte, dass Hildebrand mit dem Dollarkauf seiner Frau ausdrücklich einverstanden war, wurde den von der Bundespräsidentin beauftragten Kontrollorganen und dem Bankrat  bewusst vorenthalten. Spillmann schreibt von einer „glänzenden Karriere“ Hildebrands. Hat die NZZ das recherchiert? Hat sie mit dem World Economic Forum, mit der Bank Vontobel, mit der Union Bancaire Privée gesprochen? Die Recherchen der Zeitschrift Bilanz (Nr. 01/2012) kommen zum Schluss, der von Hildebrand verschickte Lebenslauf bewege sich „auffällig oft am Limit“. Spillmann schreibt „Richtlinien [seien] nicht verletzt“. Hat er das Reglement gelesen und dessen Sinn verstanden? Spillmann vermittelt den Eindruck, Hildebrand habe die SNB aus eigenem Antrieb verlassen. In allen anderen Medien steht aber, der Bankrat habe ihm das Vertrauen entzogen. Spillmann schreibt, der Schweiz seien zu viele Spitzenleute (Ingenieure, Erfinder, tüchtige Wissenschafter etc.) „aus nichtigen Gründen verloren gegangen“. Die Analyse der Dozenten und Assistenten an ETH und Universitäten und der Führungsetagen der grossen Schweizer Firmen führt zum klaren Schluss: Die Schweiz ist klare Gewinnerin im „globalen Wettbewerb um Geist und Erfindertum.“ Man vermisst das sorgfältige journalistische Handwerk.

 

Zum Hilfspaket für Griechenland und den Euro vom 27. Oktober 2011

geschrieben am 28. Oktober 2011 in der Kategorie Banken und Finanzen,Politik,Uncategorized

In der Nacht auf den 27. Aktober 2011 hat der EU-Gipfel in Brüssel ein Hilfspaket für Griechenland und Stabilisierungsmassnahmen für den Euro beschlossen. Im besten Fall hat die Politik in der EU damit Zeit gewonnen, ihre Hausaufgaben endlich zu machen.

Lesen Sie das Interview mit swissinfo.ch

InterviewSwissinfo27_10_11

 

 

Halbierung der Vermögenssteuern im Kanton Zürich. Ich habe keine Falschinformationen verbreitet.

geschrieben am 12. August 2011 in der Kategorie Uncategorized

Fabian Molina von den JUSOs wirft mir vor, ich hätte in einem Artikel in der SVP-Zeitung “Zürcher Bote” Falschinformationen verbreitet. Das ist falsch. Richtig ist:

-          Zur Weglasssung von Genf und Basel: Ich erwähne im Artikel vier Mal, dass es mir um einen Vergleich mit den Nachbarkantonen geht, denn ich sage, dass Zürich vor allem bei Vermögen über 10 Mio CHF Steuerpflichtige an Nachbarkantone verliere.  Da Genf und Basel keine Nachbarkantone sind, habe ich die 2 Kurven bewusst weggelassen.  Sie ersehen das an meiner Anweisung an die Redaktion am Schluss des Artikels.  Ich behauptete aber nie, die Vermögenssteuern seien in Zürich die ungünstigsten in der Schweiz.

-          Falsche Quellenagabe: Sie ersehen aus meinem Manuskript, dass ich als Quelle ausdrücklich Basel Economics und den Steuerbelastungsmonitor 2007 erwähnt habe. Das ging  bei der Redaktion oder in der Druckerei verloren, was ich bedaure. Diesen Fehler muss ich aber persönlich nicht vertreten. Ich habe mich noch nie mit fremden Federn geschmückt.

Gesamthaft enthält mein Artikel keine „Falschinformation“, aber eine bedauerliche Lücke.

Manuskript Vermögenssteuern

Die Alchemie des billigen Geldes. Die Notenbanken drucken Notengeld in Mengen, wie wenn das Gelddrucken morgen verboten würde.

geschrieben am 21. Juni 2011 in der Kategorie Banken und Finanzen,Politik,Uncategorized

Die moderne Unart, dass Notenbanken massenhaft Noten drucken und das Geld in Staatsanleihen investieren, ist nicht neu.  Goethe hat schon im 1832 veröffentlichten epischen Gedicht “Faust – Der Tragödie zweiter Teil” beschrieben, wie sich der Alchemist Dr. Faustus vom Versuch, aus wertlosem Metall wertvolles Gold zu erzeugen, ab und dem erfolgreichen Projekt der Umwandlung von wertlosem Papier in wertvolles Geld zugewandt hat.

Kommt die äusserst erfolgreiche Periode der Magie des Notengeldes gelegentlich zu einem Ende? Lesen Sie die Kolumne in der Schweizer Bank Nr. 7 vom Juli 2011.

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Geld ist kein Wertmassstab mehr und zur Wertaufbewahrung ungeeignet.

geschrieben am 25. Januar 2011 in der Kategorie Banken und Finanzen,Politik,Uncategorized

Als Zahlungsmittel ist Geld noch tauglich. Die Verlotterung des Geldwesens hat unabsehbare Konsequenzen. Lesen Sie die Kolumne   Geld: Wir haben den Massstab verloren