Warum ich gegen die Abgeltungssteuer bin

geschrieben am 21. Juni 2012 in der Kategorie Finanzplatz,Politik

In der Weltwoche vom 21. Juni schreibt Urs Paul Engeler von einem stringent-analytischen Exposé des Bankenprofessors Hans Geiger.

HIer steht es: gegen die Abgeltungssteuerabkommen_FIN

Der Kunde als Altlast – keine attraktive Rolle

geschrieben am 19. Juni 2012 in der Kategorie Finanzplatz,Politik,Uncategorized

Im Rahmen der neuen “Weissgeldstrategie” werden ausländische Privatkunden als Altlast bezeichnet. Im Steuerabkommen mit Deutschland werden sie auch so behandelt. Warum das für die Schweiz nicht gut kommen wird, steht in meiner Kolumne in der Zeitschrift SCHWEIZER BANK VOM Juni 2012.

Lesen Sie selbst: Altlast001

Es ist Zeit für den Goldfranken, das Papiergeld geht dem Ende entgegen.

geschrieben am 13. Juni 2012 in der Kategorie Banken und Finanzen,Politik

Papiergeld wird in Europa seit 350 Jahren verwendet. Die Loslösung des Geldes von Gold oder einer anderen  werthaltigen Substanz (Bitte nicht Papier) hat zum gigantischen Missbrauch des Papiergeldes geführt. Das ruft nach zwei Innovationen: Erstens müssen die Währungspolitik und das Geldsystem der Notenbanken auf eine solide, gedeckte  Basis gestellt werden. Am besten durch die (teilweise) Deckung durch Gold. Die Volksinitiative “Rettet unser Gold” hat das zum Ziel: http://www.goldinitiative.ch/initiative/index.html

Doch wenn das internationale Währungssystem nicht rechtzeitig reformiert werden sollte, dann soll der Bürger die Möglichkeit erhalten, sich selbst durch einen Goldfranken oder einen Goldgulden vor dem Wertzerfall des Geldes zu schützen. Dies ist das Ziel der Initiative “Goldfranken”: http://www.goldfranc.org/de

Lesen Sie meine Referat von der Pressekonferenz vom 13. Juni 2012 in Bern.

Goldfranken_Pressereferat_130612

 

Zur Abgeltungssteuer mit Deutschland: Der Kunde als König oder als Altlast

geschrieben am 4. Juni 2012 in der Kategorie Finanzplatz,Politik

Ander Diskussion über die unselige “Weissgeldstrategie” beteiligt sich jedermann, ausser den betroffenen Kunden. Das kommt nicht gut. Denn am Schluss ist es der Kunden, der entscheidet, bei welcher Bank und in welchem Land er sein Geld anlegt. Für den deutschen Kunden ist das ausgehandelte und vom schweizerischen Parlament genehmigte Abkommen ganz sicher unattraktiv. Es läuft praktisch auf eine Konfiskation des Vermögens hinaus.

Lesen sie die Kolumne aus der SCHWEIZER BANK:    Der Kunde als Altlast

Bargeld unter Verdacht. SCHWEIZER MONAT Juni 2012

geschrieben am in der Kategorie Politik,Uncategorized

Dostojewski sagte in einer Beschreibung eines sibirischen Gefangenenlagers “Geld bedeutet geprägte Freiheit”. Wer heute ein Auto mit Bargeld bezahlt, macht sich verdächtig. Geld dient neu als Mittel des Staates zur Überwachung des Bürgers. Wer frei sein will, verwendet Bargeld. Lesen Sie den Artikel aus der Zeitschrift SCHWEIZER MONAT Juni 2012.

Bargeld

Dürfen sich Prominente gegen den Euro-Mindestkurs aussprechen? Sie dürfen nicht. Sie müssen.

geschrieben am in der Kategorie Banken und Finanzen,Finanzplatz,Politik,Uncategorized

Tagesanzeiger vom 4. Juni 2012: Oswald Grübel, Christoph Blocher und andere Prominente haben sich für eine gelegentliche Aufgabe des Mindestkurses des Euro von 1.20 ausgesprochen. “Die Wirtschaft” ist verärgert. Swissmem-Präsident Hans Hess findet es verantwortungslos, mitten in der Eurokrise öffentlich zu fordern, den Franken gegenüber dem Euro frei floaten zu lassen. Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer sagt “Die verantwortlichen Akteure sollten Debatten über Wechselkursziele tunlichst unterlassen, damit zieht man die Spekulanten geradezu an”.

Eigenartig. Glaubt “die Wirtschaft”, die Spekulanten – gedacht ist wohl an die Hedge Fonds – würden bei ihre Aktionen auf Grübel und Blocher hören? Wer hört denn schon auf Grübel und Blocher? Wahrscheinlich und hoffentlich die Mitglieder von Swissmem und Economiesuisse, und die Hoteliers mit Kunden aus dem Euro-Raum. Diese sollte jetzt so schnell wie möglich den erwarteten Umsatz in Euro für die nächsten 12 bis 24 Monate durch Termingeschäfte absichern. Damit gewinnen sie mindestens Zeit um ihren Betrieb auf einen allfällig schwächeren Euro umzustellen. Oder werden sie dadurch zu Spekulanten, welche die “Anstrengungen der Nationalbank untergraben”?