Halbierung der Vermögenssteuern im Kanton Zürich. Ich habe keine Falschinformationen verbreitet.

geschrieben am 12. August 2011 in der Kategorie Uncategorized

Fabian Molina von den JUSOs wirft mir vor, ich hätte in einem Artikel in der SVP-Zeitung “Zürcher Bote” Falschinformationen verbreitet. Das ist falsch. Richtig ist:

-          Zur Weglasssung von Genf und Basel: Ich erwähne im Artikel vier Mal, dass es mir um einen Vergleich mit den Nachbarkantonen geht, denn ich sage, dass Zürich vor allem bei Vermögen über 10 Mio CHF Steuerpflichtige an Nachbarkantone verliere.  Da Genf und Basel keine Nachbarkantone sind, habe ich die 2 Kurven bewusst weggelassen.  Sie ersehen das an meiner Anweisung an die Redaktion am Schluss des Artikels.  Ich behauptete aber nie, die Vermögenssteuern seien in Zürich die ungünstigsten in der Schweiz.

-          Falsche Quellenagabe: Sie ersehen aus meinem Manuskript, dass ich als Quelle ausdrücklich Basel Economics und den Steuerbelastungsmonitor 2007 erwähnt habe. Das ging  bei der Redaktion oder in der Druckerei verloren, was ich bedaure. Diesen Fehler muss ich aber persönlich nicht vertreten. Ich habe mich noch nie mit fremden Federn geschmückt.

Gesamthaft enthält mein Artikel keine „Falschinformation“, aber eine bedauerliche Lücke.

Manuskript Vermögenssteuern



2 Kommentare »

  1. Sie haben die Kurven bewusst weggelassen, um billige Politpropaganda zu machen.
    Ein “Professor” wie sie, ist eine Skandal für jede Universität.

    Kommentar by arnold dietschi — 15. August 2011 @ 7:26

  2. Sie sind Professor an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Zürich, Herr Geiger. Ich kann von Ihnen also eine etwas differenziertere Analyse der Situation erwarten als “DIe Vermögenssteuern in Zürich sind höher als die im Thurgau. Wir müssen die Vermögenssteuern in Zürich senken.”.
    Was Sie in Ihrem Artikel machen, ist jedoch exakt das. Sie vergleichen den Kanton mit den höchsten Zentrumslasten der gesamten Schweiz (Zürich) mit Kantonen wie Thurgau, Schwyz oder Schaffhausen, welche allesamt nur sehr geringe Zentrumslasten ausweisen.
    Gleichzeitig suggerieren Sie, dass die Steuereinnahmen via Vermögenssteuer für den Kanton Zürich eher unbedeutend seien (“Auch für den Kanton und die Gemeinden ist der Anteil der Vermögenssteuern an den gesamten Steuereinnahmen gering”). Dass 600 Millionen Steuerausfälle wegen Ihrer Abbau-Initiative alles andere als ein unbedeutender Pappenstiel sind und sich direkt auf das Konto der Bürgerinnen und Bürger niederschlagen würden, unterschlagen Sie dabei eiskalt.
    Ganz ehrlich: Würden Sie solchen Mist etwa einem Ihrer Studierenden durchgehen lassen? Ihr Artikel ist billigste Polit-Propaganda, für deren wissenschaftlichen Anstrich Sie ihren Professorenstatus missbraucht haben. Haben Sie die Achtung vor Ihrem Beruf komplett verloren oder wie konnte Ihnen dieser Artikel passieren?

    Kommentar by Stefan Rüegger — 15. August 2011 @ 9:40


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