Das Ende der Anbindung des Frankens an den Euro

geschrieben am 16. Januar 2015 in der Kategorie Finanzplatz,Politik

Die Ankuendigung der Aufkuendigung der Bindung des Frankens an den Euro hat am 15. Januar die Finanzwelt und die Politik erschuettert. Dabei war das doch vorhersehbar. Am gleichen Tag ist in der Schweizerzeit mein Artikel ueber Ein Ende ohne Schrecken erschienen. Lesen Sie selbst

2015_01_Euroanbindung

Schon frueher habe ich das Ereignis auf Insideparadeplatz vorausgeagt:

http://insideparadeplatz.ch/2015/01/12/das-ende-der-eurokursbindung/

und

http://insideparadeplatz.ch/videos/wir-haben-den-franken-eine-waehrung-gebunden-die-nicht-funktioniert-das-ist-doch-krank/

Das war nicht wirklich schwierig. Wenn man nur wollte, dann sah man das kommen.

Warum ist “die Wirtschaft” gegen ECOPOP?

geschrieben am 24. November 2014 in der Kategorie Politik

Die Wirtschaft verbreitet zum Thema ECOPOP auf allen Kanaelen Botschaften der Angst. Es stellt sich die Frage: Wer ist die Wirtschaft? Die Unternehmer und Manager beanspruchen den Begriff fuer sich. Die Konsumenten, die Arbeiter und Angestellten, und die Rentner gehoeren auch zur Wirtschaft. Deren Interessen sind bei der Frage der Zuwanderung anders gelagert: Die Unternehmer moechten einfach unter moeglichst vielen Bewerbern die besten zu den billigsten Loehnen anstellen, und sie moechten moeglichst viel verkaufen. Das ist nicht unbedingt im Interesse der uebrigen Bevoelkerung, welche um ihre Stelle, ihren guten Lohn und ihren Platz in der S-Bahn oder auf der Strasse bangt.

Lesen Sie meine Analyse zum Thema:

ECOPOP_Die Wirtschaft dagegen

Infight Paradeplatz

geschrieben am 10. November 2014 in der Kategorie Finanzplatz,Politik

Jede Woche publiziert Insideparadeplatz ein rund 5-minuetiges Video zu Themen des Finanzplatzes und zur Politik.

 

Besuchen Sie

http://insideparadeplatz.ch/videos/

 

Irrsinniges aus dem Finanzdepartement: Die neue Finanzplatzregulierung

geschrieben am in der Kategorie Finanzplatz,Politik,Regulierung

FINIG, FIDLEG und FINFRAG heissen die vorgeschlagenen neuen Gesetze aus dem Finanzdepartement. Sie risikieren, die Wirtschaft in ein Chaos zu stuerzen, und dies ohne Not.

Erstmals erschienen in der Schweizerzeit

Aufsatz_Fidleg_SchweizerZeit

Die Geldwaeschereivorschriften dienen der Ueberwachung der Buerger. STASI ist das Vorbild

geschrieben am in der Kategorie Finanzplatz,Politik,Regulierung

Englische Version

GAFI_STASI_engl

Deutsche Version

GAFI_STASI_deutsch

ECOPOP: Fuer ein qualitatives Wirtschaftswachstum, gegen ein reines Mengenwachstum

geschrieben am in der Kategorie Politik

Mein Politblog aus dem Tagesanzeiger

ECOPOP_TA_Politblog_02

Ein Votum fuer ECOPOP: Banker koennen rechnen, Politiker wollen nicht

geschrieben am in der Kategorie Politik

erstmals erschienen bei www.insideparadeplatz.ch

Ecopop_Banker_Koennen_Rechnen

Credit Suisse und die FINMA: Verbandelung von Grossbank und Aufsicht

geschrieben am 29. Mai 2014 in der Kategorie Finanzplatz,Politik

Bei der Beurteilung des Steuerstreits der Credit Suisse mit den USA liess die FINMA die Bank  selbst bestimmen, welche Kanzlei ihr US-Geschäft untersucht. Die entscheidende Gewährsfrage der CS-Chefs blieb ungestellt. Das ist ein weiteres Beispiel für “Regulatory Capture”, die Verbandelung von Aufsichtsbehörde und Grossbank.

Schauen Sie das Video-Interview auf www.insideparadeplatz

http://insideparadeplatz.ch/videos/die-verbandelung-zwischen-aufsicht-und-grossbanken-ist-fakt/

Das Phänomen ist nicht neu. Schon 2009 haben FINMA und Bundesrat im Steuerstreit der UBS mit den USA  einen fatalen Fehler gemacht, den ich im Club vom 25. Februar 2009 kritisiert habe. Meine Intervention wurde damals totgeschwiegen, obschon wir zwischenzeitlich wissen, dass damals der Verwaltungsratspräsident und der CEO der UBS vorgeschlagen hatten, das Problem der UBS selbst zu lösen, statt die Landesregierung und die FINMA ins Offside laufen zu lassen.

Man kann das im SRF-Archiv nachhören. Die entscheidende Diskussion in der Club-Runde beginnt etwa nach 18 Minuten Laufzeit:

http://www.srf.ch/player/tv/club/video/bankgeheimnis-unter-beschuss?id=ae600d1b-8e34-4a99-9483-d513cdb45d5b

Man hat in Bern nichts gelernt.

 

 

Die Selbstdemontage des Finanzplatzes Schweiz

geschrieben am 19. April 2014 in der Kategorie Finanzplatz,Politik

Bis 2007 waren die Banken ein Vorzeigeobjekt der Schweiz. Man war stolz auf sie – auch wenn man sie nicht liebte. Der Beitrag des Finanzplatzes zur Wertschöpfung (12 %) und zu den Steuereinnahmen (14%) war gross und unbestritten. Zürich und Genf waren bezüglich Wettbewerbsfähigkeit die einzigen kontinentaleuropäischen Finanzplätze in den Top Ten der Welt. Im grenzüberschreitenden privaten Vermögensverwaltungsgeschäft war die Schweiz gar Weltmeisterin. Diese Position basierte auf Tugenden, die die Schweiz hochhielt: starke Währung, solide Regulierung, politische Stabilität, Schutz der Privatsphäre, kompetentes Bankpersonal, verlässliche Rechtsordnung.

Seither deuten alle Zeichen darauf hin, dass die Henne, die goldene Eier legt, durch Banker, Politiker und Publizisten geschlachtet wird.

Lesen Sie dazu die Sammlung der Kolumnen, die ich im Jahr 2013 in der Zeitschrift SCHWEIZER MONAT publiziert habe.

Selbstdemontage

 

Die Finma arbeitet für die USA und gegen die Schweizer Banken

geschrieben am 9. Dezember 2013 in der Kategorie Finanzplatz,Politik,Regulierung

Die FINMA ist eine mächtige Behörde. Wie ein Gesetzgeber legt sie Regeln fest, wie die Polizei verfolgt sie Regelverletzungen, und wie ein Gericht fällt sie Entscheide. Alles in einer Hand.

Finma-Direktor Patrick Raaflaub hat in einem Beitrag in der NZZ vom 29. November den Banken empfohlen, gegenüber den USA zuzugeben, gegen amerikanisches Recht verstossen zu haben, selbst wenn sie glauben, dass dies nicht der Fall ist. Im Originalwortlaut tönt das so: „Ein Institut, das sich […] trotz Zweifeln über die Schwere des eigenen Fehlverhaltens für die Programmkategorie 2 [d.h. die Selbstanzeige] entscheidet, handelt aus Sicht der FINMA verantwortungsvoll. Ein solcher Entscheid wird von der FINMA gewürdigt […]“. An anderer Stelle sagt er: „Ein Verzicht auf die Teilnahme am Programm scheint wenig vorteilhaft“. Die Banken verstehen diese Aussagen zu Recht als Drohungen.

Im Video-Interview mit Lukas Hässig auf der Finanzplattform WWW.INSIDEPARADEPLATZ.CH sage ich, was ich davon halte, und ich rate den Banken, die nicht gegen das Recht verstossen haben, dem Rat von Patrick Raaflaub keinenfalls zu folgen. Schauen Sie selbst:

http://vimeo.com/81175203

 

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